06:00 Uhr: Ohaijo. Die letzte Nacht habe ich richtig schlecht geschlafen. Keine Ahnung warum, aber vielleicht drückt die Abreise bereits auf die Nerven. Aber jetzt heißt es aufstehen und die letzten Sachen noch vorbereiten.
Ich habe gestern Abend bereits alles Wichtige eingepackt und den Rest so zusammengelegt, dass ich heute nichts vergesse. Mit dem System vergisst man selten mal was im Zimmer. Und gerade bei Japan wäre das ein Problem, da es dir niemand einfach mal hinterherschicken kann. Deswegen lieber ein paar Minuten mehr Zeit einplanen.

7:45 Uhr: Ich habe bereits ausgecheckt und warte jetzt auf den Airport-Bus. Wie bereits erwähnt, muss man das Ticket vorab reservieren. Und da die Seite nicht wirklich ausländerfreundlich ist, benötigt man dafür Zeit. Aber das habe ich bereits vor 3 Tagen erledigt 😄.
Bus kommt. Und dieses Mal fällt mir sogar auf, dass sie für das Gepäck einzelne Bereiche haben. Deswegen funktioniert das auch beim Ausladen so schnell. Das ist wirklich ein gut durchdachtes System.

Im Übrigen gab es bei meinen ersten Reisen immer noch einen Zettel, mit dem man seinen Koffer wieder in Empfang nehmen konnte. Das hat man nach Covid aber abgeschafft. Das aktuelle System sollte auch schneller funktionieren.
An meinem Abreisetag versuche ich immer, mit dem Airport-Bus vom Hotel zum Flughafen zu kommen. Das ist wirklich entspannter, als wenn man mit seinem Gepäck in die Öffentlichen muss. Gerade um die Zeit, in der die Rushhour losgeht. Das macht keinen Spaß. Habe ich alles schon durch. 😂

Wir sind auf dem Weg zum Flughafen Haneda. Wir haben gerade den letzten Haltepunkt hinter uns gelassen. Und ich sehe, es geht über die Yokohama Bridge. Das ist die große, bogenförmige Brücke, die man von überall in Yokohama sieht.
Whoa, was für tolle Ausblicke. Wir fahren auch gerade an einem Stahlwerk vorbei. Das erinnert mich an das J-Drama „Karei naru Ichizoku – The Family“ welches ich vor einer Weile sah. Da ging es um eine Unternehmerfamilie, bei der der Sohn ein neues Verfahren zur Stahlproduktion etablieren wollte, um Japan auf dem Weltmarkt mitspielen zu lassen. Die Story spielte Ende der 50er in Japan.

09:00 Uhr: Wir sind fast pünktlich angekommen. Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie gut das funktioniert. Wenn man etwas über professionelle Abläufe lernen möchte, dann ist man hier in Japan genau richtig.
Jetzt noch einchecken. Oh, ich sehe gerade, Godzilla begrüßt mich bereits. Er wacht seit Neuestem hier im Terminal 3. Bei meiner letzten Reise im Dezember 2025 war er im Übrigen noch nicht da.

Ich erfahre gerade, mein Flug hat 10 Minuten Verspätung. Bei der Strecke holt man das meistens wieder raus. Ich bin aber heute bewusst etwas eher am Flughafen. Ich will mir nämlich noch die Mall „Haneda Airport Garden“ ansehen. Diese existiert hier erst seit Anfang 2023 und ist bei vielen bisher nicht auf dem Radar. Dann mal los.
Wow, das ist schon wirklich ein großer Anbau, den man hierher gesetzt hat. Aktuell sind aber noch die meisten Geschäfte geschlossen. Geht wahrscheinlich erst in ein bis zwei Stunden los. Ich sehe hier viel Gastronomie. Und wenn ich mir die Preise ansehe: Viel teurer als draußen ist das nicht.

Jetzt aber zurück zum Abflugbereich. Hier will ich noch einmal auf die obere Ebene. Ich mag diese, da sie einen vor dem Abflug noch einmal in das alte Edo zurückversetzt. Besonders toll finde ich dabei den Blick von der „Nihombashi Brücke“ auf die Abfertigungshalle. Tolle Aussicht.
Weiter geht’s zur Aussichtsplattform. Oha, hier sind aber viele Planespotter. Ich muss aber auch sagen, die Plattform ist wirklich schick. Man sieht hier sehr gut die ankommenden und abfliegenden Maschinen. Da kann man mit Sicherheit tolle Fotos schießen.

10:00 Uhr: Für mich heißt es jetzt mal wieder „Bye, bye Japan“. Ich mache jetzt durch die Sicherheitskontrolle. Zuerst Ticket scannen. Alles i. O. Weiter geht’s zum Handgepäck-Check. Oha, ich muss mein Notebook nicht mehr auspacken. Ich liebe die neuen Scanner. Das spart Zeit.
Auch mit meinem Handgepäck war alles i. O., aber der Personenscanner hat ausgelöst. Ich vermute liegt an meinen Socken. Da scheint ein Metalfaden eingewoben zu sein. Jetzt noch Pass-Check. Geht in der Zwischenzeit auch komplett elektronisch. So bin durch und ausgereist. Dann bis zum nächsten Mal.

