- 09.09.2024 – Ankunft in London
- 10.09.2024 – London: Tower Bridge, Old Spitalfields Market & Horizon 22
- 11.09.2024 – London: Notting Hill, Immersive Art & Chinatown
- 12.09.2024 – London: Aussichtspunkte London Eye, Monument & The Shard
- 13.09.2024 – London: Beatles, Sherlock Holmes & The King
Die wichtigsten Highlights auf dieser Reise
| Sehenswürdigkeit | Benötigte Zeit | Datum |
| Kensington Gardens | 1 Stunde | 09.09.2024 |
| Paddington Station | 30 Minuten | 09.09.2024 |
| Obelisk Cleopatra’s Needle | 15 Minuten | 10.09.2024 |
| Tower Bridge | 1,5 Stunden | 10.09.2024 |
| Old Spitalfields Market | 1 Stunde | 10.09.2024 |
| Horizon 22 | 1 Stunde | 10.09.2024 |
| Notting Hill | 1 Stunde | 11.09.2024 |
| Holland Park & Kyoto Garden | 1 Stunde | 11.09.2024 |
| Portobello Road Market | 1 Stunde | 11.09.2024 |
| Kings Cross Station (Gleis 9¾) | 30 Minuten | 11.09.2024 |
| Frameless Immersive Art Experience | 2 Stunden | 11.09.2024 |
| Oxford Street & Soho | 1,5 Stunden | 11.09.2024 |
| Chinatown | 1 Stunde | 11.09.2024 |
| Leicester Square | 30 Minuten | 11.09.2024 |
| Big Ben & Westminster Abbey | 30 Minuten | 12.09.2024 |
| The Vaults London | 30 Minuten | 12.09.2024 |
| Tate Modern Blavatnik Building | 30 Minuten | 12.09.2024 |
| London Eye | 1 Stunde | 12.09.2024 |
| Millennium Bridge | 15 Minuten | 12.09.2024 |
| Monument | 1 Stunde | 12.09.2024 |
| The Shard | 2,5 Stunden | 12.09.2024 |
| Hyde Park | 30 Minuten | 13.09.2024 |
| Abbey Road | 30 Minuten | 13.09.2024 |
| Baker Street 221 (Sherlock Holmes) | 30 Minuten | 13.09.2024 |
| Queen Mary’s Rose Gardens | 30 Minuten | 13.09.2024 |
| Speakers Corner | 15 Minuten | 13.09.2024 |
| Buckingham Palace | 2 Stunden | 13.09.2024 |
09.09.2024 – Ankunft in London
15:30 Uhr: Endlich angekommen in London. Der Flug hatte noch etwas Verspätung. Aber wir sind tiefenentspannt geblieben. Gleich mal im Flieger noch den leckeren Apfelkuchen getestet. Erstaunt war ich darüber, dass die Preise für Essen im Flieger günstiger waren als auf dem Flughafen in Frankfurt.

Wow, ich bin gerade richtig begeistert. Die Einreise ging viel schneller als gedacht. Es hat alles elektronisch funktioniert und scheinbar sind wir zu einer Zeit angekommen, an der nicht so viele Flieger gelandet sind.

Jetzt müssen wir noch auf das Gepäck warten. Scheint aber wirklich alles sehr fix zu gehen. Zudem finde ich, dass hier der Flughafen sehr modern aussieht.

Ich bin wirklich überrascht, wie schnell wir durch die Einreise waren. Jetzt geht es zur U-Bahn. Die Oyster Karten haben wir zum Glück schon. Auch das Aufladen der Karten geht wirklich einfach. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass wir schon aufgrund der vielen Auslandserfahrungen wissen, wie das Ganze funktioniert.

Also die U-Bahn schockt mich gerade. So eine altmodische U-Bahn habe ich bisher noch nirgendwo gesehen. Vielleicht sollte ich aber wirklich bedenken, dass London die erste U-Bahn überhaupt hatte.

17:00 Uhr: Endlich am Hotel angekommen. Jetzt die Sachen gemütlich auspacken, kurz durchatmen und dann den Rucksack packen, damit es losgehen kann. Das Zimmer ist überschaubar, hat aber viele Räume zum Verstauen der Sachen. Eigentlich ist dieses für zwei Personen ausgelegt, aber dafür wäre es wirklich zu eng.

17:30 Uhr: Ich habe gerade beschlossen zu dem anderen Hotel zu laufen, in dem meine große Tochter übernachtet. Das ist nur rund 40 Minuten zu Fuß entfernt.
Oh, gerade eine Nachricht erhalten. Sie kommt mir entgegen, dann treffen wir uns in der Mitte an der Queen Victoria Statue im Kensington Gardens.

Was ist das da hinten für eine Skulptur? Die kenne ich doch. Aber eigentlich steht das Teil in Japan. Das müssen wir uns mal genauer ansehen, ob meine Vermutung stimmt.
Ja, ich lag richtig. Dies ist der gelbe Kürbis von Yayoi Kusama. Das Original befindet sich auf der Kunstinsel Naoshima. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das Teil hier finde.

Wir lassen uns treiben und laufen weiter durch den Kensington Gardens. Die kleinen Erdhörnchen sind hier wirklich putzig. Macht Spaß diesen zuzuschauen. Und wie ich gerade sehe, wenn man Erdnüsse mit hat, dann werden sie besonders zutraulich.

Oh, das sieht aber auch schick aus. Gleich mal schauen, was das ist. Ah, alles klar, das ist der Italian Garden. In dem einen kleinen Pavillon springt jemand sogar mit einem Seil. Er scheint stark motiviert zu sein.

Angekommen an der U-Bahn-Station, zu der wir wollten. Mal schauen, wo wir als Nächstes hingehen. Kurzer Blick auf Google Maps. Interessant, die Paddington Station ist ja gleich in der Nähe. Da laufen wir jetzt hin.
Was für eine interessante Uhr hier an der Paddington Station. Man denkt, in dieser würde sich ein Mann bewegen, der jedes Mal die Zeiger neu von innen zeichnet, je nachdem wie spät es ist. Das ist natürlich alles nur ein riesiges Display.

18:45 Uhr: Endlich in der Paddington Station angekommen. Und ich habe mir gleich mal ein paar interessanten Infos geben lassen. Hier mal eine Übersicht in der Kurzfassung:
- Entworfen von Isambard Kingdom Brunel, inspiriert vom Crystal Palace, mit großem Eisen- und Glasdach, das größte zur damaligen Zeit.
- Königin Victoria reiste 1842 erstmals mit dem Zug nach Paddington, königlicher Warteraum wurde für sie gebaut (ist heute die First Class Lounge
- Berühmte Kinderfigur, Paddington Bär, ist mit dem Bahnhof verbunden und eine Statue befindet sich beim Gleis 1.
- In Sherlock-Holmes-Romanen und Agatha Christies *4.50 from Paddington*, spielt der Bahnhof eine Rolle.

Was mir aber auch hier wieder auffällt, und was ich nicht verstehe, warum wir dies nicht in Deutschland umgesetzt bekommen, sind die abgetrennten Bereiche zu den Gleisen. Das macht es für die Reisenden um einiges angenehmer, wenn nur diejenigen zu den Zügen kommen, die auch ein Ticket haben.

So langsam bekommen wir Hunger. In Japan habe ich eine Curry-Kette entdeckt, die auch zwei Filialen hier in London haben soll. Zu einer von dieser werden wir jetzt fahren. Die U-Bahn-Station ist gleich hier an der Paddington Station. Na schau mal einer an, es gibt sogar U-Bahnen der modernsten Art hier in London. Gut zu wissen.

19:15 Uhr: Oh mein Gott, das tat gut. Wir haben gerade eine warme Miso Suppe gegessen und warten jetzt auf unser Curry. Ich liebe diese Kette einfach. Und ich sehe gerade, es gibt auch weitere Filialen in Singapur und China. Gleich mal markieren, wo sich diese befinden. Die Infos könnte ich in diesem Jahr noch benötigen.

So das war’s für heute. Wir sind müde und fertig. Auf geht’s zurück in unsere Unterkünfte. Natürlich nicht ohne Bus fahren zu üben. Aber ist ja ganz einfach, wenn man die Oyster Card hat. 😂
10.09.2024 – London: Tower Bridge, Old Spitalfields Market & Horizon 22
08:30 Uhr: Eigentlich wollen wir uns erst 10 Uhr treffen, aber ich starte schon etwas zeitiger. Ich will noch ein wenig laufen und in die City vorab erkunden. Aber erst einmal muss ich das Teil hier fotografieren, die Tardis (Dr. Who’s Fan wissen Bescheid 😉)

Ich bin bei Westminster ausgestiegen. Jetzt muss ich mich zunächst um Grundbedürfnis Nummer 2, eine Toilette, kümmern. In der Underground Station gibt es schon mal keine. Okay, aber hier am Pier habe ich gerade eine gefunden. Interessant, die Bezahlung ist nur mit Google Pay oder Apple Pay möglich. Da fällt mir doch gleich wieder meine Aussage ein, die ich vor ein paar Jahren bereits getroffen habe: Die meisten Deutschen müssen sich im Ausland Zwangs-digitalisieren, oder Reisen werden nicht mehr möglich sein.

Jetzt gehe ich erst mal gemütlich an der Themse entlang. Schnell noch ein Foto vom London Eye geschossen. Und hier befindet sich auch gleich das Gebäude von „New Scotland Yard“. Neben mir verläuft ein Fahrrad Highway, der auf fleißig benutzt wird. Aber was gerade wirklich meine Aufmerksamkeit erregt, ist dieser Obelisk, der Cleopatra’s Needle. Hier ein paar Fakten dazu:
- Altägyptischer Obelisk am Victoria Embankment in London
- Errichtet ca. 1450 v. Chr. von Pharao Thutmosis III. in Heliopolis
- Keine Verbindung zu Königin Kleopatra VII.; Name stammt aus römischer Zeit in Alexandria
- 1819 von Muhammad Ali Pascha an Großbritannien geschenkt, aber erst 1877 in London angekommen, aufgrund der Schwierigkeit des Transports

10:30 Uhr: Laut Google Maps ist die Tower Bridge, unser nächstes Ziel, rund 50 Minuten zu Fuß entfernt. Wir haben beschlossen dorthin zu laufen und uns die Stadt auf dem Weg anzuschauen. Was mich aktuell aber gerade etwas nervt ist, das O2 UK in London einen absolut schlechten Internetempfang hat. Vielleicht ist es aber auch ein Zeichen, dass ich mich mehr auf die Umgebung konzentrieren soll. 😂

Da sind wir doch glatt per Zufall am Monument of Great Fire vorbeigekommen, eine imposante Säule mit Aussichtsplattform, die an den großen Brand von 1666 erinnert. Damals wurde nahezu ganz London durch den Brand vernichtet, weswegen es kaum alte Gebäude aus dem Mittelalter in London gibt.

11:45 Uhr: Wir sind an der Tower Bridge angekommen. Jetzt müssen wir nur noch den Eingang finden. Alles klar, da drüben auf der anderen Seite ist dieser. Interessant, wir scheinen wirklich die gesamte Brücke queren zu müssen, um auf die andere Seite zu kommen. Nun ja, das macht nichts, so können wir die Ausblicke von der Brücke von beiden Seiten genießen.

Die Tickets für den oberen Teil habe ich zum Glück gestern schon gekauft. Aber so wie ich dies gerade sehe, hätten wir auch gar nicht anstehen müssen. Wir kommen direkt rein. Das scheint wohl kein Touristenspot mehr zu sein. Oder, wir haben einfach nur Glück. Jetzt gemütlich hinauf. Das sind ganz schön viele Stufen. Und da ist er schon, der berühmte Glasfußboden mit Blick auf die Bridge.

Das ist ja wirklich lustig und eine gute Idee. Ich habe gerade diese kleinen Schiebefenster gesehen. Diese kann man öffnen, sodass man Fotos von der Brücke schießen kann, ohne durch die Scheibe fotografieren zu müssen und damit Reflexionen auf dem Foto zu riskieren. So etwas würde ich mir auch bei anderen Aussichtsplattformen wünschen.

Obwohl wir überhaupt nicht hetzen, liegen wir wirklich hervorragend in der Zeit. Ich schaue mal kurz wohin wir als Nächstes gehen könnten. Weitere spezielle Ziele haben wir uns für heute nämlich nicht herausgesucht und lassen uns lieber inspirieren und durch die Stadt treiben. Okay, ich habe unser nächstes Ziel gefunden, den Old Spitalfields Market.

13:30 Uhr: Der Markt ist wirklich super. Sehr viele kleine Stände mit selbstgemachten Produkten. Einen schicken Essensbereich gibt es hier auch mittig. Auf dem Weg hierhin haben wir noch eine Kette entdeckt, bei der es frisch gemachte Sandwiches gibt. Die haben wir uns zur Stärkung rein gepfiffen. Was aber wirklich gerade nervt, ist das miserable Internet von O2 hier in London. Ich werde mir deswegen noch eine eSim organisieren.

Auf der Tower Bridge habe ich einen Wolkenkratzer gesehen, der in der obersten Etage eine Aussichtsplattform hat. Den Wolkenkratzer habe ich jetzt auf Google Maps gefunden. Es ist der Horizon 22. Zu diesen laufen wir jetzt hin. Er ist nur 15 Minuten entfernt. Auf dem Weg dorthin entdecken wir diesen schicken Innenhof mit dem markanten Büroturm, in Form einer Pistolenkugel, im Hintergrund. Ein tolles Fotomotiv.

15:00 Uhr: Sehr praktisch, die Tickets kann man gleich vor Ort online holen und diese sind sogar kostenfrei. Zum Glück sind wir zu zweit und einer von uns beiden hat funktionierendes Internet. O2 bekommt es heute einfach nicht auf die Reihe. Bei der Taschenkontrolle musste ich noch mein Stativ abgeben, aber dann ging es gleich in die 58. Etage nach oben. Wow, was für eine Hammer-Aussicht. Und scheinbar ein Geheimtipp, da hier gar nichts los ist.

16:00 Uhr: Es hat begonnen zu regnen und wir haben beschlossen, erst einmal eine Pause einzulegen. Da wir heute richtig Lust auf Ramen haben, wird es wohl dies heute werden. Kurz mal auf Google Maps geschaut, das sieht gut aus und ist nur 30 Minuten mit der U-Bahn entfernt.

Es ist kurz nach 17 Uhr und wir haben aufgrund des Wetters keine wirkliche Lust mehr noch irgendetwas zu machen. Ich habe deswegen beschlossen, zurück ins Hotel zu laufen. Die Strecke, rund 5 km, ist angeben mit einer Stunde. Noch fix ein Foto vom Shaftesbury Memorial Fountain mit den gigantischen digitalen Reklametafeln im Hintergrund schießen. Dann geht es los.

Ich bin gerade am Harrods, eines der ältesten Luxuskaufhäuser der Welt, angekommen. Ich werfe mal einen kurzen Blick hinein. Sieht alles sehr verwinkelt hier aus und die typischen offenen weiten Flächen, wie in modernen Kaufhäusern, fehlen hier komplett. Aber ist somit abgehakt 😂.

19:00 Uhr: Endlich im Hotel angekommen. Als Fazit zu diesem Tag kann ich nur sagen, nächstes Mal hole ich mir gleich mobiles Internet von einem anderen Anbieter. Dies kann ich auch nur jedem empfehlen, der bei O2 ist. Ohne die andere Internetoption, die wir heute hatten, wäre ich an manchen Stellen komplett aufgeschmissen gewesen, denn in vielen Restaurants bestellt man in der Zwischenzeit über einen QR-Code und bezahlt darüber auch gleich. Das Verrückte dabei ist aber, dass sämtliche Google Dienste funktionierten. Für mich wirkte das ganze wie segmentierte Internetfreigabe.
11.09.2024 – London: Notting Hill, Immersive Art & Chinatown
09:00 Uhr: Wir starten heute unsere Tour in einem Café bei Notting Hill. Ich habe dazu ein passendes herausgesucht, mit dem Namen Cafe Project Notting Hill project. Sehr lecker, hier gibt es wieder Zimtrollen. Dann kann der Tag ja gut starten.

Unser nächstes Ziel ist der Holland Park. Auf dem Weg zu diesem haben wir uns für die ruhigen Gassen von Notting Hill entschieden. Interessant, in dieser Kirche gibt es einen Kindergarten und wir sind uns nicht sicher, ob die ganze Kirche nicht ein Kindergarten ist. Das wäre ja ziemlich witzig.

10:00 Uhr: Angekommen im Holland Park. Jetzt suchen wir erst einmal die Toiletten auf. In den größeren Parks von London scheint es immer kostenfreie zu geben. Wir haben uns gleich mal die Frage gestellt, woher der Park überhaupt seinen Namen hat. Dieser kommt von Henry Rich, dem 1. Earl of Holland.

In dem Park gibt es auch einen schönen kleinen japanischen Garten, den Kyoto Garten. Ich habe mich gerade gewundert, warum es hier zwei Reiher gibt, aber einer von den beiden verteidigte gerade sein Revier. Der Garten ist wirklich klein, sieht aber sehr schick aus. Hat sich gelohnt, der kleine Abstecher hierher

11:00 Uhr: Unser nächstes Ziel ist der Portobello Road Market in Notting Hill. Wir schlendern gemütlich durch das Viertel und schauen uns die Fassaden an. Oh, wir sind schon da. Das ging schneller als gedacht. Der erste Eindruck: Sieht gemütlich hier aus. Es gibt viele kleine Geschäfte mit scheinbar handgefertigten Produkten.

Die Straße entschleunigt. Überall gibt es was zu sehen. Aber auch trotz der vielen Impressionen sind wir schnell durch. Jetzt noch ein Foto von der berühmten blauen Tür, aus dem Film „Notting Hill“. Auch diese befindet sich gleich beim Portobello Road Market. Erledigt.

12:00 Uhr: Wir sind an der Kings Cross Station angekommen. Einer der Gründe ist natürlich das Gleis 9 3/4. Aber auch die Dachkonstruktion soll schick aussehen. Doch zuerst laden wir unser Oyster Karten auf. Was mir schon aufgefallen ist, ist, dass man die Automaten auch problemlos auf Deutsch umstellen kann.

Der Hype um das 9 3/4 Grad ist wirklich riesig. Es gibt hier einen extra Fotospot dafür, gleich neben einem Harry Potter Store. Natürlich alles Fake, denn der Original-Drehort war am Gleis 5. Daneben sehe ich im übrigen auch wieder Toiletten, die kostenfrei sind und nicht so wie bei uns in Deutschland, wo man jedes Mal dafür bezahlen darf.

13:15 Uhr: Wir haben beschlossen, etwas eher zum Frameless Immersive Art Experience zu fahren. Der Grund dafür ist, dass ich gesehen habe, dass dieses heute nur bis 15:30 Uhr geöffnet hat. Kurz nachgefragt und kein Problem, wir können schon rein. Es geht hinab in die unterste Ebene. Das sieht super aus und macht Lust auf mehr.

Das Frameless Immersive Art Experience zeigt Bilder bekannter Künstler, allerdings animiert und zum Teil interaktiv. Ich bin begeistert und finde dies eine tolle Art Kunst den Menschen näherzubringen. Wir lassen uns verzaubern von den Animationen. Nach zwei Stunden haben wir alles gesehen.

15:30 Uhr: Wir haben uns für später schon ein Restaurant herausgesucht, welches aber erst 17 Uhr öffnet. Dies heißt, wir haben noch 90 Minuten Zeit, die City zu erkunden. Die Oxford Street hat mich auf der Fahrt hierher schon begeistert. Die werden wir uns jetzt mal etwas genauer ansehen.

Irgendwie bin ich hier gerade auf eine interessante Gasse gestoßen. Ich muss erst einmal schauen, wo ich hier gelandet bin. Alles klar, das ist das Viertel Soho. Hier gibt es viele Bars, Kneipen und Geschäfte für viktorianisches Outfit.

Es fängt gerade an mit regnen. Also Schirm aus dem Rucksack holen und aufspannen. Oh, der Schauer war wirklich kurz. Als Belohnung gibt’s einen schönen Regenbogen.

Da wir wirklich noch viel Zeit haben, mache ich noch einen Abstecher zur Tottenham Road. Hier ist echt was los, Wahnsinn. Aber was mir gerade ins Auge sticht, sind diese riesigen offenen Display-Hallen, die man einfach betreten und sich verzaubern lassen kann.

Das nächste Ziel ist Chinatown. Sehr schick, aber auch sehr überschaubar. Nur zwei Längsstraßen umfasst dieses Viertel. Die Geschäfte hier sind typisch für Chinatown. Viele Restaurants und Imbisse. Und wir stellen gerade fest, auch unser Restaurant befindet sich hier.

Wir haben noch etwas Zeit und schauen uns die Gegend noch etwas genauer an. Oh, was ist das für ein interessanter Platz. Hier scheint es mehrere Kinos zu geben und wir haben sogar eine Figur von Harry Potter entdeckt. Kein Wunder, das ist der Leicester Square. Hier mal ein paar interessante Fakten zu diesem:
- Der Platz ist bekannt für seine Verbindung zur Filmindustrie und seine großen Kinos wie Odeon Luxe, Empire und Vue West End.
- Hier gab es viele Filmpremieren, darunter die Harry-Potter-Weltpremieren.
- Früher wohnten hier berühmte Persönlichkeiten wie William Hogarth und Isaac Newton.
- Hier findet auch das chinesische Neujahrsfest statt.
- In der Gartenanlage gibt es Statuen von Mary Poppins, Charlie Chaplin, Mr. Bean und anderen.

17:00 Uhr: Unser Restaurant, welches wir uns herausgesucht haben, hat endlich geöffnet. Wir haben uns natürlich einen Japaner ausgesucht, bei dem es auch Gyodon gibt. Und allem Anschein nach ist dies sogar ein echter Japaner. Trinkgeld ist hier nicht erwünscht und grünen Tee und Wasser gibt es kostenfrei. Und wow, die Portionen sind richtig lecker.

Es ist mir einfach noch zu früh, um bereits ins Hotel zurückzufahren. Ich werde deswegen noch mal zur Kings Cross Station laufen und auf dem Weg dorthin die Gegend erkunden. Ich liebe es einfach mich so durch eine City zu bewegen, immer im Ungewissen, was mir begegnen wird.

19:00 Uhr: Ich bin zurück im Hotel. War wieder einmal ein ereignisreicher Tag. Mit der eSim hat das Internet heute auch einwandfrei funktioniert. Aber das Verrückte dabei ist, ich nutze als Netz dafür ebenfalls O2 UK, wie auch bei meinem Roaming-Angebot von O2. Ich kann nicht anders als vermuten, dass O2 die eigenen Nutzer mit einem EU Roaming Datentarif im eigenen o2 UK Netzwerk drosselt.
12.09.2024 – London: Aussichtspunkte London Eye, Monument & The Shard
09:00 Uhr: Wir beabsichtigen, uns 10 Uhr an der Victoria Station zu treffen, um in den Tag zu starten. Da diese nur eine Stunde zu Fuß entfernt ist, habe ich mich dazu entschieden jetzt schon loszulaufen. Ich will mir unterwegs noch ein wenig die ruhigen Viertel von London ansehen.

10:00 Uhr: Angekommen, aber irgendwie finde ich das Café nicht, welches ich mir als Treffpunkt herausgesucht habe. Mal schauen, was es in der Victoria Station noch für Angebote gibt. Das ist ja witzig, hier gibt es einen Gachopon Store von Bandai. Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass London eine der größten japanischen Communitys in Europa hat. Das würde auch die vielen japanischen Restaurants erklären.

10:45 Uhr: Nach der ersten Stärkung geht es weiter. Wir wollen jetzt zum Big Ben laufen. Der scheint nicht weit entfernt zu sein, denn da hinten sehe ich ihn schon, hinter dem Westminster Abbey.

Man merkt gleich, dass dies hier einer der beliebtesten Touristenspots in London ist. Hier sind Unmengen an Menschen, die Selfies und Fotos schießen. Das Gebäude sieht aber auch wirklich sehr beeindruckend aus.

Weiter geht es zu einer Kunstgalerie, The Vaults London, welche unter dem Bahnhof Waterloo entlang führt. Hier kann man Sprayern dabei zusehen, wie sie ihre neuen Werke an die Wand und Decke bringen. Groß ist das Teil allerdings nicht und wir sind schnell durch.

Unser nächstes Ziel ist das Tate Modern Blavatnik Building. Hier soll es eine kostenfreie Aussicht vom Café in der obersten Etage geben. Wir laufen im Zickzack durch die Straßen und erkunden damit auch die etwas ruhigeren Gegenden. Oh, wir sind schon da. Schnell mit dem Fahrstuhl nach oben. Ach verdammt, die Plattform ist heute geschlossen und wir können somit nur vom Cafe aus die Aussicht fotografieren. Schade.

12:30 Uhr: Wir legen eine kurze Pause in dem Café des Tate Modern Blavatnik Building ein. Es ist sehr gemütlich hier und nur zu empfehlen. Dann geht’s weiter auf der Promenade zu unserem nächsten Highlight für heute, dem London Eye. Was mir hier auf der Promenade sofort positiv auffällt, sind die vielen kleinen Essensstände. Hier kann man sich kulinarisch durch die Welt schlemmen. Yummy, yummy 😋.

14:00 Uhr: Jetzt geht’s los und wir drehen eine Runde mit dem London Eye. Ich habe meine Kamera aufgebaut, um einen Zeitraffer zu machen. Etwas nervig sind aber gerade die Inder bei uns in der Kabine. Die machen gerade einen Videocall und das in einer Lautstärke, als ob sie versuchen würden, Mumbai direkt zu erreichen. Ich versuche, es zu ignorieren.

Das Zeitraffer-Video ist relativ gut geworden. Aber eigentlich müsste man zwei bis drei Mal mit dem London Eye fahren, um die perfekte Aussicht zu erhalten. Da wir bis zu unserem nächsten Ziel noch viel Zeit haben, nehmen wir uns diese auch und laufen die Promenade entlang. Kurz noch einen Zwischenstopp im „Pret a Manger“ einer Kette mit leckeren selbstgemachten Essen. Diese Kette hatte ich vor zwei Tagen schon entdeckt und war gleich von ihr begeistert.

Wir laufen jetzt zur Millennium Bridge, der Brücke, die in einem der Harry Potter Filme zerstört wurde. Im Gegensatz zur Carola-Brücke in Dresden ist sie aber noch ganz. 😂😂

Ich will jetzt noch einmal einen Abstecher zum Monument machen. Ich habe die Hoffnung, dass ich vielleicht heute dort hinauf komme. Da die Füße schon ganz schön qualmen, kommen wir nur langsam voran. Aber Glück gehabt. Es steht niemand an. Ganz schön anstrengend, da es nur eine Wendeltreppe gibt, die hinauf zur Plattform führt. Hat sich jedoch gelohnt, denn die Aussicht ist der Wahnsinn.

Oben spricht mich jemand an und er erzählt mir etwas von Bombenanschlägen, die es 1992 hier in London gab. Dabei wurden ein paar Gebäude hier in der Umgebung zerstört. Er zeigt mir diese. Danach geht’s für mich hinab. Ich frage mich, wie viele Stufen dies überhaupt sind? Am Ausgang erhalte ich ein Zertifikat und die Antwort auf meine Frage.

17:45 Uhr: Auf geht’s zum letzten Highlight für heute, „The Shard“, das höchste Gebäude in London. Den Eingang zu finden, ist aber gerade etwas schwierig, da die Rolltreppe hinab gesperrt ist. In den Fahrstuhl neben dieser dürfen nur 5 Personen mitfahren. Sind es mehr, fährt er einfach nicht los. So kann man auch Regeln durchsetzen 😂.

Endlich oben angekommen. Wow, was für eine Aussicht. Einfach toll. Man hat von hier einen 360 Grad Blick über London. Und wenn man etwas trinken möchte, auch kein Problem, es gibt hier oben eine Bar.

Ich sehe gerade, es geht sogar noch eine Ebene weiter nach oben. Dann mal hinauf zu dieser. Oha, diese Ebene ist sogar zum Teil offen. Das kann lustig werden, denn da hinten kommt gerade eine Regenfront auf uns zu.

Wir lassen uns Zeit. Jemand weist uns gerade darauf hin, dass die Tower Bridge jetzt die Brücke hochzieht. Alle strömen zu der Seite, mit Blick auf die Brücke. Im Übrigen gibt es auch in der oberen Ebene eine weitere Bar. Wenn ich nicht gerade auf Alkohol verzichte, könnte ich hier schwach werden.

Auch wenn es langsam frisch wird, harren wir aus. Ich will noch den Sonnenuntergang sehen. In ein paar Minuten ist es so weit. Die Regenfront bildet einen schönen Rahmen zum Horizont. Dazwischen kommt die Sonne zum Vorschein.

20:00 Uhr: Das war’s. Wir sind fertig für heute. Wieder einmal viel erlebt und fast 30.000 Schritte auf dem Zähler. Schnell noch ein Foto von der beleuchteten Tower Bridge. Dann geht’s in die U-Bahn und zurück ins Hotel.

13.09.2024 – London: Beatles, Sherlock Holmes & The King
09:00 Uhr: Letzter Tag und wir haben heute eine entspannte Tour vor uns, aber trotzdem mit einigen Highlights. Aber zuerst laufe ich erst einmal zu unserem Treffpunkt, einem kleinen schicken Cafe, welches ich herausgesucht habe. Ich habe bewusst wieder den Weg durch den Hyde Park gewählt. Interessant, hier gibt es frei lebende Papageien.

Ich habe gesehen, dass es hier sogar eine Peter-Pan-Figur geben soll. Diese steuere ich als Nächstes an. Sehr witzig, neben der Figur gibt es einen QR-Code. Wenn man diesen scannt, kann man sich mit Peter Pan unterhalten. Ich überlege, was heute im Zeitalter von KI alles an Dialogen möglich wäre.

Weiter geht’s zum vereinbarten Treffpunkt. Ich bin wirklich wieder zügig unterwegs. Die Cafés, in denen wir uns am Morgen treffen, suche ich im Übrigen nach einem einfachen Muster heraus. Ich suche in der Gegend, in der wir starten, nach Cafés mit einer guten Bewertung, schaue mir anschließend die Bilder an, und wenn es mich anspricht, dann wähle ich das entsprechende Café aus. Auch diesmal ist dies wieder ein Volltreffer. Es ist sehr gemütlich hier drin.

10:30 Uhr: Wir starten zu unserem ersten Highlight für heute, die Abbey Road. Die Zebrastreifen dort sind vor allem Beatles-Fans bekannt. Viel ist nicht los hier, aber einige versuchen trotzdem alleine das bekannte Foto der Beatles nachzustellen. Vor dem Streifen erinnert eine Plakette an das symbolträchtige Plattencover. Das Tonstudio und ein Shop befinden sich auch gleich hier.

Nächstes Ziel ist die Baker Street 221, Wohnort der fiktiven Personen Sherlock Holmes. Heute befindet sich in diesem ein Sherlock Holmes Museum. In meiner Kindheit habe ich nahezu alle Bücher von Sherlock Holmes gelesen. Von der düsteren Atmosphäre, die damals in diesen Büchern in London herrschte, sieht man allerdings heute nichts mehr. Gleich um die Ecke steht auch noch eine Statue von dem bekanntesten Detektiv aus London.

Weiter geht’s zu einer Parkanlage gleich hier in der Nähe, dem Queen Mary’s Rose Gardens. Die Anlage ist jetzt genau das Richtige. Es ist ruhig hier und die Rosen duften kräftig. Ein schöner ruhiger Kontrast zu dem Trubel rund um die Baker Street.

Wir haben ja in der Zwischenzeit herausgefunden, dass es in Parkanlagen auch immer Toiletten gibt. Diese hier sind aber leider nicht kostenfrei, sondern kosten 20 Pences. Bargeld wird aber auch hier nicht mehr genommen. Man kann die Toiletten nur nutzen, wenn man mit der Karte bezahlt. Willkommen im bargeldlosen Zeitalter. Kann ich nur unterstützen, da dies auf jeden Fall hygienischer ist.

12:00 Uhr: Da wir gestern nichts Asiatisch essen waren, müssen wir dies heute natürlich nachholen. Gleich in der Nähe befindet sich das Coco Ichibanya, in dem wir am ersten Abend waren. Das steuern wir jetzt an. Super, aktuell ist nichts los hier. Dann mal auf in meine Lieblingscurrykette aus Japan.

13:30 Uhr: Wir sind unterwegs zu unserem nächsten Ziel, der bekannten Speakers’ Corner. Hier sollen schon George Orwell und Karl Marx versucht haben, die Massen mit ihren Reden zu überzeugen. Auch heute sollen hier noch Reden gehalten werden, wir haben allerdings keinen Redner gesehen. Ich kann mir gut vorstellen, dass dies durch das Aufkommen von Social Communitys massiv gesunken ist.

Wir sind gerade unterwegs zu unserem letzten geplanten Highlight auf unserer Tour durch London, dem Buckingham Palace. Wir müssen aber erst einmal unsere Voucher in Tickets umtauschen. Schnell noch ein Foto von einem der Wachen, dann suchen wir den Ticketcounter, wo der Umtausch stattfinden soll. Oh, das ging einfach und fix. Und einen gratis Tourguide auf Deutsch haben wir auch gleich erhalten.

Wahrscheinlich durch das gute Curry bekommen wir gerade richtig Durst. Jetzt müssen wir erst einmal schauen, wo es hier überhaupt etwas zu trinken gibt. In dem Gebiet des Buckingham Palastes sehen wir erst einmal nichts. Alles klar, hier am Rande des Gartens gibt es einen Stand, an dem man Getränke kaufen kann. Dann noch fix eine kleine Runde und ein paar Fotos von dem Palast schießen, bevor wir mit der Tour starten.

15:30 Uhr: Unsere Tour startet. Doch zuerst müssen wir durch eine Sicherheitsschleuse. Dann erhalten wir kostenfreie Audioguides. Jetzt kann es losgehen. Im Palast dürfen wir nicht fotografieren. Wow, sehr beeindruckend und wie wir im Audioguide erfahren, werden die Räume sogar noch aktiv genutzt. Raum für Raum arbeiten wir uns vor und erfahren jede Menge zu den Räumen, wofür diese ursprünglich gedacht waren und wofür sie aktuell genutzt werden. Nach knapp einer Stunde ist aber alles schon wieder vorbei und wir sind durch.

Jetzt noch schnell ein Foto von dem großen Garten schießen, in dem die legendären Gartenpartys der königlichen Familie stattfinden. Laut dem Audioguide sollen bis zu 8.000 Gäste an diesen teilnehmen. Jetzt müssen wir nur noch überlegen, was wir als Nächstes unternehmen, denn dass wir so zeitig durch sind, damit hatte ich nicht gerechnet.

17:30 Uhr: Wir sind erst einmal in einem Café gelandet und überlegen uns, was wir noch Sinnvolles den restlichen Tag machen könnten. Einig sind wir uns darüber, dass wir eigentlich keine Lust mehr haben zu laufen. Die Schritte der letzten Tage reichen vollkommen aus. Also was tun? Mir kommt die Idee, dass wir mit Bussen einfach durch London fahren könnten. Das ist auf jeden Fall preiswerter als eine Hop-On & Hop-Of-Tour zu buchen. Ich suche eine Route mit ein paar Linien heraus und wir starten gleich hier um die Ecke an der Victoria Station.

Das Ganze ist ein echter Geheimtipp, die Bustour so durch London zu veranstalten. Allerdings sollte man sich auch nicht zu sehr darauf verlassen, dass die Busse wirklich kommen. Beim letzten Bus habe ich fast 30 Minuten auf diesen gewartet, wollte schon fast abbrechen, als dieser dann doch noch kam. Am Ende kann ich trotzdem nur sagen, die Idee war gut 😁.

20:45 Uhr: Ich bin zurück im Hotel. Es war wieder einmal ein langer Tag. Wir sind uns einig, London hat viel zu bieten, aber auch hier haben uns die Toiletten gefehlt. Es macht einfach keinen Spaß, durch eine City zu laufen, wenn man nicht weiß, wo man sein Geschäft machen kann. Den Mangel an Flüssigkeit, auf den wir deswegen verzichtet haben, bekamen wir heute zu spüren. Im Vergleich zu den asiatischen Ländern, die ich besuche, hat Europa hier noch jede Menge aufzuholen.
