Mein Umgang mit Facebook

Ich lese gerade das Buch „Zehn Gründe, warum du deine Social Media Accounts sofort löschen musst“ von Jaron Lanier.

Viele Infos aus dem Buch kommen mir sehr bekannt vor und ich möchte hier mal darüber berichten wie ich Facebook derzeit aktiv nutze.


Ich habe mir dafür ein paar eigene Regeln aufgestellt, um weniger Zeit auf der Plattform zu verbringen. Der Hintergrund dafür ist, dass ich seit längerem schon beobachte, das Social Communities aktiv dazu beitragen die Stimmung nach unten zu schrauben. Dies wird auch in dem Buch thematisiert, sowie in der vor kurzem erschienenen Netflix Dokumentation „Das Dilemma mit den sozialen Medien“.

1. Regel: Ich verbringe maximal 10 Minuten täglich bei Facebook. In dieser Zeit checke ich meinen privaten Feed, sowie drei Business Accounts, in denen ich auf Kommentare bei Facebook und Instagram reagiere. Für diese Tätigkeit nutze ich ausschließlich einen Desktop-Rechner.

2. Regel: Ich habe die Facebook App nicht auf meinem Handy installiert. Auf meinem Smartphone nutze ich nur den Facebook Messenger, den ich als reines Kommunikationsmittel betrachte.

3. Regel: Ich bestätige nur Freundschaftsanfragen, wenn ich zuvor mit diesen Personen direkt oder über einen anderen Kanal für längere Zeit gesprochen habe. Diese Regel beherzige ich im Übrigen in der Zwischenzeit auf allen meinen Social Community Accounts.

4. Regel: Meine Startseite von Facebook ist die Seite mit den Geburtstagen (nicht mein Feed). Die erste Handlung bei Facebook ist somit, zu prüfen, wer Geburtstag hat und dieser Person zu gratulieren. Wenn ich sehe, dass ich in den letzten 3 Jahren bereits gratuliert habe und darauf keine Rückmeldung kam, lösche ich die Person aus meiner Freundesliste.

Dies mache ich aufgrund folgender Überlegung: Wenn die Person dreimal nicht reagiert hat, sprich über einen Zeitraum von drei Jahren, gibt es dafür für mich zwei logische Gründe:
1. Sie ist nicht mehr bei Facebook aktiv oder
2. Sie hat kein Interesse an einer Kommunikation mit mir. Damit halte ich meine Freundesliste sauber.

5. Regel: In meinem Feed reagiere ich nur mit positiven Meldungen. Ich habe mir hierzu als wichtigste Meldung den Postillion an erster Stelle angepinnt. (ich will mein Tag schließlich mit einem Lachen beginnen).
Wenn ich kommentiere, gebe ich nur positives Feedback, da mir bewusst ist, daß sowohl Meinungen als auch Kritiken mit einer Wahrscheinlichkeit von über 90 % missverstanden werden. Zudem bewahren Sie mich vor einer Diskussion, die mit sehr großer Wahrscheinlichkeit am Ende in Frustration enden würde. Und auch wenn das Ergebnis positiv ausfallen würde, würde ich damit gegen meine 1. Regel verstoßen.

6. Regel: Sämtliche Negativmeldungen & Clickbait-News versuche ich zu deaktivieren. Kommen die Meldungen von Personen aus meiner Freundesliste, werden diese in den meisten Fällen für 30 Tage auf Snooze geschalten. Wiederholt sich dies, schalte ich sie für ein Jahr auf Snooze. Wenn diese Postings aber zu radikal sind (darunter zähle ich sämtliche menschenverachtende Postings, Aufrufe zur Gewalt oder offenen Rassismus) entferne ich diese Personen aus meiner Freundesliste.

7. Regel: Sobald in meinem Feed eine Meldung angezeigt wird, die negative Gefühle bei mir auslöst, führe ich die, in Regel 6, genannte Handlung durch und verlasse daraufhin Facebook für diesen Tag.

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