Es ist soweit, die KI-Suche von Google, die bereits vor über einem Jahr in den USA ausgerollt wurde, wurde jetzt auch in Europa ausgerollt.
Was bedeutet das? Ab sofort bekommen alle Nutzer KI-generierte Suchergebnisse, wie man dies schon bei Perplexity gewohnt ist.
Doch, was wird sich dadurch für dich verändern, und wie kannst du zukünftig KI-Suchmaschinen sinnvoll für dich verwenden?
Wie wird sich deine Verhalten in KI-Suchmaschinen verändern?
- Längere Suchphrasen werden Standard
Anstatt kurzer Suchphrasen wie „Rezept Nudelsalat“, wirst du zukünftig längere Eingaben verwenden.
Zum Beispiel: “Ich benötige ein Rezept für einen leckeren Nudelsalat für vier Personen, in dem keine Nüsse enthalten sein dürfen und der für ein Grillen im Sommer am besten geeignet ist.” - Spracheingabe wird Tastatur ablösen
Solltest du deine Suchphasen aktuell noch eintippen, wirst du zukünftig auf die Spracheingabe wechseln. - Ergebnisse werden Zusammenfassungen sein
Während man früher eine neue Suchphase eingegeben hat, wenn man mit dem Ergebnis nicht zufrieden war, wirst du zukünftig in einem eigenen Chat die Ergebnisse verfeinern oder ergänzen können.
Am Ende kannst Du dir eine komplette Zusammenfassung der recherchierten Inhalte ausgeben. - Bildsuchen werden zunehmen
Bild-Suchen waren früher eher etwas Exotisches, welches man selten verwendete. Dies wird mit einer KI-Suche aber zunehmen.
Es ist heute um einiges einfacher, bei einer KI-Suchmaschine ein Foto aufzunehmen und anschließend nach weiteren Informationen anhand des Bildes zu suchen. - Videosuchen werden kommen
Nach den Bildersuchen wird das Suchen anhand von Live-Videoaufnahmen zunehmen. Erste Beispiele gibt es bereits dafür.
Du wirst zukünftig also kein Foto mehr machen, sondern der KI-Suchmaschine live deine Umgebung zeigen. Danach bekommst du die Informationen, die du benötigst.
Worauf musst du bei KI-Suchmaschinen auch zukünftig achten?
KI-Suchmaschinen sind jetzt bereits mächtige Werkzeuge, die sehr gute Ergebnisse recherchieren können.
Doch die Qualität der Ergebnisse können K-Suchmaschinen nur dann gut einschätzen, wenn sie wissen, was vertrauenswürdig und was nicht vertrauenswürdig ist.
Deswegen wird es auch zukünftig wichtig sein, deine eigene Medienkompetenz weiter zu stärken.
Verlässliche Quellen ordentlich zu verifizieren wird eine der wichtigsten Fähigkeiten sein, die du zukünftig benötigen wirst.
Das Schöne daran ist aber: Du kannst zwei KI-Suchmaschinen optimal für die Verifizierung von Quellen nutzen:
- Mit der ersten KI-Suchmaschine recherchierst du die Informationen.
- Der zweiten KI-Suchmaschine gibst du die Quellen und lässt sie verifizieren.
Mein Tipp: Beschäftige dich jetzt schon mit verschiedenen KI-Suchmaschinen, um zukünftig das bestmögliche Ergebnis aus diesen herauszuholen. Nur googeln wird zukünftig nicht mehr ausreichen.
Wie werden sich Inhalte zukünftig in KI-Suchmaschinen verändern?
In den letzten 30 Jahren des Internets lebten wir gefühlt in einem Informationsparadies. Sämtliche Informationen waren kostenfrei, sofern sie digitalisiert und erfasst werden konnten.
Dies wird sich mit den KI-Suchmaschinen grundlegend ändern. Der Grund dafür ist nicht die Technologie, sondern dass wir es aktuell nicht schaffen, kreativ Schaffende oder Content-Kreatoren für ihren Input zu entlohnen.
Zukünftig werden deswegen viele relevante Inhalte hinter Registrierungs- oder Bezahlschranken verschwinden.
Content-Schaffende werden versuchen, ihre Inhalte vor dem willkürlichen Datendiebstahl zu schützen, auch wenn dies langfristig kein Garant dafür sein wird, dass die Inhalte nicht doch irgendwo in KI-Suchmaschinen auftauchen.
Was bedeutet das für dich? Überlege dir jetzt schon eine Strategie, wie du dir schnell Accounts zulegen kannst, wenn es nur eine Registrierungsschranke gibt, oder was du im Monat bereit bist, für Informationen zu bezahlen.

